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Wir sind da, wo es schmerzt
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»Wir sind da, wo es schmerzt«
06.04.2026

Liebe Freundinnen und Freunde,

Am 3. Februar 2026 rammte ein Stahlschiff der griechischen Küstenwache ein Flüchtlingsboot vor Chios. 15 Menschen aus Afghanistan starben, 24 weitere wurden teils schwer verletzt.

Eine Überlebende lag seit dieser Nacht im Koma. Die Ärztinnen und Ärzte machten kaum noch Hoffnung. Nur ihr Ehemann glaubte weiter daran, dass sie zurückkommen würde. Nach 40 Tagen geschah das Wunder: Frau N. öffnete die Augen. Vor wenigen Tagen begann sie zu sprechen.

Unsere griechische Schwesterorganisation Refugee Support Aegean (RSA) steht den Überlebenden und den Angehörigen seit zwei Monaten rund um die Uhr zur Seite: bei Krankenhausbesuchen, im Kontakt mit Behörden, bei Bestattungen und Asylanträgen, mit konkreter humanitärer Hilfe sowie im juristischen Kampf um lückenlose Aufklärung.

»Das Wichtigste ist, dass die Überlebenden in dieser leidvollen Situation wissen: Sie sind nicht allein«
(Natassa Strachini, Refugee Support Aegean)

Wir wollen nicht hinnehmen, dass Menschen auf der Suche nach Schutz an Europas Grenzen sterben. Und wir wollen nicht zulassen, dass solche Taten folgenlos bleiben.
Bitte helft uns mit Eurer Spende. Gemeinsam stehen wir den Überlebenden bei und kämpfen an ihrer Seite um Gerechtigkeit.

Vielen herzlichen Dank!
Karl Kopp
Geschäftsführer von PRO ASYL

»Wir sind alle traumatisiert«
Natassa Strachini. Foto: Jonas Bickmann / PRO ASYL
Unsere Kollegin Natassa Strachini war schon wenige Stunden nach dem Unglück in Chios vor Ort. Im Interview erzählt sie uns von den dramatischen Stunden. »Es ist nicht nur so, dass diese Menschen nicht gerettet wurden. Es war nicht nur ein Schiffsunglück. Es war mehr als das. Sie sagten, es sei, als hätte es zehn Autounfälle gleichzeitig gegeben«, berichtet sie.
Zur Arbeit unserer Schwesterorganisation Refugee Support Aegean haben wir auch eine Broschüre erstellt: PDF
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